Die Ölpreise zeigten sich zu Beginn des gestrigen Handelstages an den internationalen Warenterminmärkten leicht schwächer, stabilisierten sich jedoch im Tagesverlauf und schlossen nahezu unverändert. Entsprechend beginnen auch die Heizölpreise in Deutschland heute ohne größere Ausschläge.
Derzeit verharren die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte „Brent“ bei 73,70 US-Dollar pro Barrel. Der Preis für eine Tonne Gasöl zur Lieferung im April beläuft sich aktuell auf 675 US-Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar robust und wird momentan zu Kursen um 1,0790 US-Dollar gehandelt.
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Die politischen Entscheidungen von US-Präsident Trump beeinflussen weiterhin die internationalen Märkte, insbesondere den Ölmarkt. Die angedrohten Strafzölle auf Ölimporte aus Venezuela scheinen bereits Effekte zu zeigen, da sie für Verunsicherung sorgen, besonders bei China, dem größten Abnehmer venezolanischen Öls, das täglich rund 500.000 Barrel importiert. Auch die bestehenden Sanktionen gegen den Iran tragen zur Verknappung des globalen Ölangebots bei, was die Rohölpreise kurzfristig stützt, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass Lockerungen der Sanktionen gegen Russland aktuell unwahrscheinlich sind. Auf der anderen Seite begrenzen die wachsenden Sorgen vor Handelskriegen und ein möglicher Rückgang der globalen Wirtschaftstätigkeit die Gewinnaussichten im Ölsektor. In der kommenden Woche könnten zahlreiche neue Zölle, unter anderem auf Autoimporte aus der EU in die USA, sowie die schrittweise Rücknahme der freiwilligen Förderkürzungen der OPEC+ für weitere Spannungen sorgen.
Am Devisenmarkt gab es gestern kaum Veränderungen im Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar. Die global drohenden Handelskriege könnten sich negativ auf alle Wirtschaftsräume auswirken. Zudem brachten die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten keine großen Überraschungen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA bewegte sich auf dem Niveau der Vorwoche und entsprach den Erwartungen, während das US-Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal mit einem Anstieg von 2,4 Prozent bestätigt wurde.
Die Rahmenbedingungen für den deutschen Inlandsmarkt könnten heute kaum stabiler sein, weshalb die Heizölpreise mit nur minimalen Veränderungen in den letzten Handelstag der Woche starten. Die aktuellen Berechnungen deuten auf leichte Preisnachlässe von bis zu 0,3 Cent pro Liter hin. Insgesamt verbleiben die Heizölpreise auf einem sehr günstigen Niveau, was besonders für sicherheitsorientierte Verbraucher eine gute Gelegenheit zur Bevorratung bieten könnte.
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