Nach einer Neuausrichtung unter chinesischem Eigentum meldet sich Rabe Agrartechnik, ein Unternehmen aus Bad Essen, Niedersachsen, mit einer innovativen Entwicklung zurück. Die Firma, die für ihre effizienten Bodenbearbeitungsmaschinen geschätzt wird, hat den neuen Flachgrubber Phoenix T vorgestellt. Dieser ist speziell für Traktoren mit einer Leistung von mindestens 200 PS konzipiert und bearbeitet den Boden in Tiefen von 3 bis 20 cm.
Der Phoenix T, die erste Neuerung seit der Übernahme durch den chinesischen Baumaschinenhersteller Zoomlion im Jahr 2020, zeichnet sich durch seine 5-balkige Konstruktion mit einer Rahmenhöhe von 70 cm aus. Dieses Design gewährleistet eine reibungslose Arbeit auch in Bereichen mit hoher organischer Belastung. Ausgestattet ist der Grubber mit Schmalscharen von 6,5 cm Breite oder Gänsefußscharen von 26 cm Breite, die eine vollflächige und effektive Bodendurchschneidung ermöglichen.
Zur weiteren Ausstattung des Phoenix T gehören Federzinken, die eine flexible Einstellung der Arbeitstiefe erlauben. Rabe bietet zwei Modelle dieses Grubbers mit Arbeitsbreiten von 5,65 und 7,60 Metern an, wobei die Tiefeneinstellung entweder mechanisch oder hydraulisch erfolgen kann. Ein Doppel-U-Ring-Walzen-Nachläufer mit 55 cm Durchmesser unterstützt die Führung und Effektivität des Grubbers.
Die Geschichte von Rabe Agrartechnik reicht über 130 Jahre zurück. Trotz mehrfacher Eigentümerwechsel und einer zwischenzeitlichen Produktionseinstellung aufgrund von Insolvenz im Jahr 2020 hat sich das Unternehmen unter der Führung von Zoomlion stabilisiert. Der Umsatz hat sich erholt und erreicht mittlerweile knapp 10 Millionen Euro, mit über 80 Beschäftigten am Standort.